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Eine sorgfältige Erstanamnese -
also die erstmalige Erfassung der vollständigen Vorgeschichte des Patienten -

ist unbedingt notwendig für eine mögliche Heilung. Sie dauert bei Erwachsenen
mindestens eine Stunde und bei Kindern mindestens eine halbe Stunde.

Vor der Anamnese wird ein Fragebogen versandt. Darin werden Fragen zu allen
Lebensbereichen gestellt, um das passende Arzneimittel für den Patienten zu finden.

Anhand der aus der Erstanamnese erhobenen sonderlichen Symptome beginnt die Suche
nach dem ähnlichsten Arzneimittelbild.

Sonderliche Symptome sind solche, die merkwürdig, komisch oder widersprüchlich
erscheinen, auch wenn sie für einen herkömmlich ausgebildeten Arzt belanglos
wären. Sie führen bei exakter funktionaler Betrachtung zum Arzneimittel des Patienten.

Dieses wird dann dem Patienten in einer einzigen Gabe (meist ein Globulus/ Kügelchen)
in einer hohen Potenz, also einem hohen Verdünnungsgrad (meist C 30 bis C 1000)

einmalig verabreicht.

Entgegen der Meinung vieler homöopathischen Schulen sieht die quantenlogische
Homöopathie in Kaffee, Pfefferminz, u.ä. keine störenden Einflüsse. Es ist ja der
Patient, der auf diese Dinge reagiert, bzw. der diese Dinge zu sich nimmt.

Wenn er also ein Problem haben sollte mit solchen "Reizstoffen", dann ist es
1. ein Symptom, welches bei der Anamnese berücksichtigt werden müsste, und
2. wäre das Weglassen solcher Substanzen ein paralleler therapeutischer Eingriff.

Es würde dann die Unterscheidung schwerfallen, welche Maßnahme

geholfen hat - "Diät" oder homöopathisches Mittel. Diese Unterscheidung ist jedoch
wichtig, um bei der nächsten akuten - und wahrscheinlich von den Symptomen
unspezifischen - Erkrankung das richtige Mittel zur Hand zu haben. Dieses wird

höchstwahrscheinlich das in der Erstanamnese gefundene Arzneimittel sein,

wenn es bis dahin geholfen hat.