Die einmalige Einnahme eines homöopathischen Arzneimittel
bewirkt meistens eine Art Neuordnung im physikalisch- energetischen Bereich, die sich
eher sprunghaft, aber nicht sofort einstellt. Sie verläuft nicht in genau vorher
bestimmbaren Bahnen, sondern nach quantenlogischen Gesetzen.
Deshalb gilt bei chronischen Erkrankungen, dass mindestens die ersten 2 - 8 Wochen
abgewartet werden, um die Wirkung des homöopathischen Arzneimittels abschätzen zu
können.
Wichtig sind dafür genaue Aufzeichnungen zu neu aufgetretenen Beschwerden oder alten
wiederkehrenden bzw. sich verschlechternden Krankheitszeichen genauso wie zu
sonderlichen Symptomen, also allem was dem Patient widersprüchlich, komisch oder
merkwürdig erscheint.
Das können sich ändernde Vorlieben oder Abneigungen sein, wie plötzliches Verlangen
nach salzigen Speisen. Oder ein bestimmter Tic, der unter Umständen dem Umfeld mehr
auffällt, als dem Patienten selbst. Alles was der Patient nach Einnahme des
homöopathischen Arzneimittels hervorbringt ist seine Antwort darauf, kann also einen
wichtigen Hinweis für die weitere Behandlung darstellen.
Falls sogenannte "akute" Erkrankungen in der ersten Zeit nach der Einnahme einer
hohen Potenzierung eines homöopathischen Arzneimittel auftreten, hat sich die
Einnahme des gleichen Arzneimittels in einer niedrigeren Potenzierung in etwas Wasser
verkleppert (etwa 15 min lang mit einem Löffel heftig verrührt) - bewährt.
Zwar sollte der Patient dieses Vorgehen mit seinem behandelnden homöopathischen
Arzt besprechen, im Notfall wäre es aber die bessere erste Lösung gegenüber einem
chemischen "Verjagen" der Symptome.
Falls sich allerdings in vertretbarer Zeit keine deutliche Besserung
zeigt, sollte auch hier eine herkömmliche Behandlung sofort eingeleitet werden.
Das stellt keinen Abbruch der homöopathischen Behandlung dar,
da man diese jederzeit wieder fortführen kann.
Die Einnahme eines chemischen Mittels ist nicht gleichbedeutend mit
einem Heilungshindernis und erzwingt auch nicht den Abbruch
einer homöopathischen Behandlung! Es ist eher wahrscheinlich, das
das homöopathische Arzneimittel, unter dem die "akute" Erkrankung auftauchte,
und welches trotzdem in der niedrigeren Potenzierung keine Besserung
brachte, noch nicht das bestmögliche homöopathische Arzneimittel für
diesen Patienten war.
Fazit: Bitte im Zweifelsfall den behandelnden homöopathischen Arzt fragen,
und wenn das nicht möglich sein sollte:
BITTE keine notwendige Behandlung unterlassen!
Telefon 02631-24325
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